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Städtisches Wasser

Der Klimawandel führt zu immer häufiger auftretenden Wetterextremen. Dabei handelt es sich sowohl um Extremniederschläge als auch um Dürren. In Städten manifestieren sich diese Wetterextreme in Form von Überflutungen, schlechter Wasserqualität und Hitzestress. Das hat schwerwiegende gesellschaftliche Folgen und führt zu großen Aufgaben im Bereich der Raumordnung.

 

Damit wir auf die Auswirkungen der Wetterextreme vorbereitet sind, bedarf es Anpassungen im städtischen Raum und im städtischen Gewässersystem. Auf der Grundlage der bisherigen Erfahrungen mit Starkregenereignissen stellen wir im EUREGIO-Gebiet fest, dass sich die Städte im Rahmen ihrer eigenen Möglichkeiten anpassen und auf die künftigen Entwicklungen vorbereiten. Gleichzeitig besteht ein großes Potenzial und Bedürfnis, voneinander zu lernen, damit die gesamte Region von den Erfahrungen profitieren kann.

 

Die niederländischen Städte Zutphen und Hengelo und die deutschen Städte Bocholt und Münster möchten ihre Kräfte bündeln, um – gemeinsam mit den regionalen niederländischen Wasserverbänden Waterschap Rijn en IJssel und Waterschap Vechtstromen – voneinander zu lernen und miteinander wasserrobuste Städte zu verwirklichen. Da dieses Vorhaben nicht im Alleingang verwirklicht werden kann, bemüht man sich um die Zusammenarbeit mit der Bevölkerung, dem Bildungswesen, Unternehmen und Wohnungsbaugenossenschaften. Die Bemühungen im Rahmen dieses Projekts zielen darauf ab, gemeinsam an intelligenten und innovativen Lösungsansätzen für die Klimaprobleme der Gegenwart und Zukunft zu arbeiten.

 

Die Partner arbeiten gemeinsam an einer wasserrobusten Stadt, indem sie 1): ihre derzeitige Vorgehensweise vergleichen und beurteilen, 2): bei der Umsetzung geplanter Maßnahmen zusammenarbeiten und einander beraten und 3): sich gegenseitig bei der Entwicklung neuer Maßnahmen unter Einbeziehung der Bevölkerung und anderer Organisationen stimulieren. Als gemeinsamen Rahmen hat man sich für einen mehrstufigen Ansatz entschieden: vermeiden – begrenzen – handeln.